Seite des Präsidenten
Was du säest, das wirst du ernten!
Kommt euch dieser Spruch bekannt
vor? Ja richtig, ich habe ihn öfters
erwähnt und das ganz bewusst, da er mir sehr wichtig ist und ich erst
noch Gärtner bin!
Was haben wir in der Vergangenheit gesät, war
es das, was wir wollten oder ging es manchmal daneben. Hatten wir nur Aufwendungen
oder auch Er-folg der folgte?
Was gibt es da alles zu sehen?
Was haben wir erreicht, erschaffen?
Die vielen Begegnungen, Gespräche, Kontakte, Freundlichkeiten, das
Austauschen, die Wärme, das Zusammensein, das gemeinsame Essen, das
Miterleben, sich Mitteilen, Hinhören…….
Was habt ihr noch erkannt,
genossen und was wollt ihr in euren Gedanken behalten?
Als wir vor 2 Jahren die Umfrage gestartet haben, ob eine Gewa gemacht
werden soll oder nicht, kam mit dem klaren Ja, der Samen in den Boden. Mit
viel Arbeit und Einsatz haben wir die Gewa 06 zu einer schönen, einzigartigen,
genialen, speziellen und sympathischen Ausstellung gemacht.
Die Rückmeldungen bestätigen das wunderbare Gedeihen, Wachsen,
Aufblühen und reife Früchte Tragen des Samen „Gewa 06“.
Ohne jedes
Einzelne, das irgend in einer Art und Weise mitgemacht hat, wäre das gute Gelingen nie so ausgefallen, vielleicht wäre
es sogar ausgefallen.
Jeder hat seine Sicht von der Welt vom Vis-à-Vis, von der Umwelt,
vom Nachbarn, vom Leben, vom Sterben, vom Zusammensein, vom sich Trennen,
vom Geld Verdienen, vom Geld ausgeben, vom Glücklich Sein und und und
…
Jede dieser Sichtweisen ist nur eine Sicht, nur ein kleiner Ausschnitt
und nur ein ganz kleines Stück Wahrheit.
Da jeder Mensch ein einzigartiges,
einmaliges Individuum ist, ist es klar, dass es sich nur um deine (meine)
Wahrheit handelt. Wie oft haben wir schon den Stab über den Nächsten
gebrochen, ihn in eine Schublade gesteckt damit wir vermeintlich ein
wenig mehr Ordnung in unser „Gnusch“ bekommen!
Wie wäre es, liebe „Gwärbler u Gwärblerinnen“, wenn wir
nur ein wenig mehr unsere „Schüchläder“ wegnehmen würden
(Schublade öffenen würden) und uns und unseren Nächsten die
Chance geben würden, für ein wenig mehr Offenheit und Freiheit.
Ja
die Freiheit, meine Freiheit, hört dort auf, wo die Freiheit des
andern beginnt.
Wie viel glücklicher könnten wir da zusammen leben, zusammen
vorwärtskommen und zusammen die Zukunft gestalten!
Ich freue mich auf die unterschiedlichsten Zusammentreffen und wünsche euch allen eine reichhaltige Ernte.
Fred Kunz



